
![]() | Jugendberufshilfe Berufsvorbereitung in der Schule kann mehr sein als das übliche Betriebspraktikum. Die Jugendberufshilfe dient der Verbesserung der individuellen Voraussetzungen junger Menschen für den Zugang zu Ausbildung und Beschäftigung. Sie ist ein Schwerpunkt der Leistungen der Jugendhilfe im Rahmen der Jugendsozialarbeit (§ 13 SGB VIII) und wendet sich an „individuell beeinträchtigte“ und „sozial benachteiligte junge Menschen“, denen im Anschluss an die Schule ein unmittelbarer Übergang in Ausbildung oder Beschäftigung nicht gelingt. Finanziert werden diese Maßnahmen der Jugendhilfe ganz überwiegend aus Mitteln der Bundesagentur für Arbeit (im Zuge von Hartz IV ist allerdings eine deutliche Kürzung dieser Mittel zu befürchten). Daneben engagieren sich Länder und Kommunen mit eigenen Mitteln, Programmen und Projekten sowie die Europäische Union (Europäischer Sozialfonds – ESF) in diesem Bereich. Berufsvorbereitende Maßnahmen, die erst nach der Schulzeit beginnen, erweisen sie sich oft als Warteschleifen ohne nachfolgenden Berufseinstieg. Deshalb stellt sich die Frage, was Schule zur besseren Vorbereitung junger Menschen auf die Bewältigung der Anforderungen des Übergangs beitragen kann. Ihr Beitrag zur Berufsorientierung und Berufsvorbereitung beschränkte sich lange auf die Angebote des Faches Arbeitslehre und auf Betriebspraktika, die überwiegend in der vorletzten Klassenstufe stattfinden, sowie auf die Kooperation mit der Berufsberatung. Die Erfahrungen zeigen jedoch, dass diese traditionellen Formen schulischer Berufsvorbereitung keineswegs alle Schülerinnen und Schüler ausreichend auf die Bewältigung des Übergangs von der Schule in den Beruf vorbereiten. Gerade in den Hauptschulen hat es deshalb in den vergangenen 15 Jahren Bemühungen gegeben, Berufsvorbereitung und Beruforientierung zu intensivieren. Eine wesentliche Ausweitung haben die Bemühungen durch das Bundesprogramm „Schule – Wirtschaft/Arbeitsleben“ erfahren, das 1999 gestartet wurde. Ein in diesem Rahmen entwickeltes Instrument ist der so genannte „Berufswahlpass“, der sich wachsender Anerkennung erfreut und den Berufsorientierungsprozess strukturiert. An derartigen Vorhaben muss die Jugendhilfe in ihrer Zusammenarbeit mit Schulen ein zentrales Interesse haben. Ganztagsschulen können dafür zusätzliche Zeiten und erweiterte Handlungsmöglichkeiten nutzen. Sie bieten der Jugendhilfe die Gelegenheit, ihre Erfahrungen aus den berufsvorbereitenden Maßnahmen in die Kooperation einzubringen und damit dem Scheitern junger Menschen im Übergang von der Schule in den Beruf präventiv entgegenzuwirken. Bedacht und geklärt werden sollte,
Bewährt hat sich,
Hermann Rademacker Links, Literatur und best practice www.swa-programm.de Programm „Schule – Wirtschaft/Arbeitsleben“ www1.dortmund.de/themen/bildungundforschung/subthemen/ticket/ templates/project/project_detail/project_detail.jsp?cid=22151 Arbeitsgemeinschaft Jugendberufshilfe Dortmund www.starkenburg.de/241.0.html Beispiel Starkenburg www.invia.caritas.de/2978.html Angebote für Mädchen | |||||
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