
![]() | Berufsvorbereitung Sinnvolle Berufsvorbereitung kann Unterricht alleine nicht leisten. Erst das Zusammenspiel verschiedenster Angebote im Ganztag macht eine differenzierte Berufsvorbereitung möglich. Angesichts der Ausbildungs- und Arbeitsplatzsituation in Deutschland gewinnt das Thema Berufsvorbereitung zunehmend an Bedeutung. Neben Fachkompetenzen, insbesondere im mathematischen und sprachlichen Bereich, spielen soziale Kompetenzen und so genannte Schlüsselqualifikationen eine wichtige Rolle. Team- und Kommunikationsfähigkeit, Flexibilität und Kreativität sind einige der zentralen Fähigkeiten, die Schülerinnen und Schüler in der Schule – auch in Hinblick auf ihr späteres berufliches Leben – ausbilden sollen. Ganztagsschule kann ein Konzept entwickeln und realisieren, in dem ganz unterschiedliche Anforderungen und Tätigkeiten ineinander greifen. Zum einen sind es die ganz traditionellen Fächer, die Kinder und Jugendliche im Rahmen verschiedenster Unterrichteinheiten auf die Berufswelt vorbereiten – sei es über Hintergrundinformationen zu unserem Wirtschafts- und Sozialsystem, über die Förderung zentraler Kompetenzen oder über Unterrichteinheiten, in denen beispielsweise Form und Aufbau von Bewerbungsschreiben gelernt werden. Zum anderen spielen Praktika, mit denen man früh beginnen sollte, die aufeinander aufbauen und im Unterricht thematisiert werden müssen, eine wichtige Rolle. In Planspielen können Lebens- und Berufssituationen simuliert werden. In den AG-Bereich können Zusatzangebote wie Bewerbungs- und Kommunikationstrainings aufgenommen werden. Ganztagsschulen haben darüber hinaus die Möglichkeit, Schülerfirmen zu gründen. Dort können Schülerinnen und Schüler lernen, ein Konzept zu formulieren und zu realisieren, eine Dienstleistung anzubieten, zuverlässig und kontinuierlich mit anderen zusammenzuarbeiten, Leitungsaufgaben zu übernehmen, Geld zu verwalten, Einnahmen und Ausgaben zu verbuchen und verantwortungsvoll zu wirtschaften. Schülerfirmen können z.B. die Hausaufgabenbetreuung oder Nachhilfebörse verwalten, die Cafete- ria betreiben, einen Schreibwarenladen gründen oder eine Fahrradwerkstatt unterhalten. Viele Schulen zertifizieren außerdem berufsvorbereitende Leistungen, wie z.B. den „Computerführerschein“. Bedacht und geklärt werden sollte,
Bewährt hat sich,
Katrin Höhmann/Uwe Lehmpfuhl Links, Literatur und best practice www.teamarbeit-fuer-deutschland.de Initiative des Bundesministeriums für Arbeit und Wirtschaft www.workshop-zukunft.de Die DGB-Lernwelt zur Berufsweltorientierung | |||||
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